Hauptnavigation

Newsletter und Archiv

<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" lang="en" xml:lang="en"> <head> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"> <meta name="viewport" content="width=device-width"> <meta name="format-detection" content="telephone=no"> <meta name="format-detection" content="date=no"> <meta name="format-detection" content="address=no"> <meta name="format-detection" content="email=no"> <title>My E-Mail Subject</title> </head> <body style="-moz-box-sizing:border-box;-ms-text-size-adjust:100%;-webkit-box-sizing:border-box;-webkit-text-size-adjust:100%;Margin:0;box-sizing:border-box;color:#332b28;font-family:Helvetica,Arial,sans-serif;font-size:16px;font-weight:400;line-height:1.3;margin:0;min-width:100%;padding:0;text-align:left;width:100%!important">
<center data-parsed="" style="min-width:650px;width:100%">
 

zur Webansicht

 
 
März 2019
 
 

DAJ-Newsletter

 
Liebe Leserin und lieber Leser,

Begegnungen zwischen jungen Menschen aus Deutschland und aus Ländern Afrikas bewirken nicht nur einen Blickwechsel, sondern ermöglichen die Entwicklung neuer Kompetenzen. Solche Begegnungen qualitativ zu fördern ist Anspruch der DAJ beispielsweise beim CHAT der WELTEN, ein virtuelles Austauschformat von Engagement Global gGmbH, in dem Medienkompetenzen von Schulkindern aus Deutschland und afrikanischen Ländern geschult und neue Einblicke gewährt werden. Im Projekt „Empowerment for Climate Leadership“ trainieren junge Erwachsene aus Tansania, Deutschland und Indien gemeinsam ihre Fähigkeiten, um den Klimaschutz voranzutreiben. Und mit dem AU-EU Youth Cooperation Hub stärken die Afrikanische Union (AU) und die Europäische Union (EU) die Zusammenarbeit junger Menschen, um soziale, politische und wirtschaftliche Veränderungen herbeizuführen.

Die DAJ nimmt dadurch das Thema Kompetenzentwicklung junger Menschen durch Freiwilligenarbeit und Austausch 2019 besonders in den Blick. Egal ob im Kleinen bei einem Austauschprojekt oder im Großen auf der politischen Bühne der Afrikanischen und der Europäischen Union: Junge Menschen aus Benin, Deutschland, Südafrika, und Tansania erwerben neue Fertigkeiten und setzen diese ein, um die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Sie tun dies ganz konkret mit der Schaffung eines Netzwerkes aus ehemaligen weltwärts-Freiwilligen in Südafrika oder mit der Gestaltung des internationalen Tages für das Ehrenamt in Benin.
Auch der Lenkungsausschuss der DAJ hat beim Treffen im November 2018 bekräftigt, dass Jugendaustausch und Freiwilligenarbeit wichtige Säulen für internationale Wissensschaffung und -transfer sind. Junge Menschen bauen durch den Austausch ihre Talente aus, entdecken neue Stärken und erschließen so neue Horizonte für ihren persönlichen und beruflichen Werdegang. Um dies in allen Pilotländern der DAJ gleichermaßen zu ermöglichen, sucht die DAJ aktuell nach Organisationen in Deutschland, die gerne mit erfahrenen Partnerorganisationen aus Benin Jugendaustausche durchführen möchten oder jungen Menschen aus Benin die Möglichkeit geben wollen, einen Freiwilligendienst in Deutschland zu leisten.

Wir freuen uns sehr, Ihnen in diesem Newsletter zu zeigen, wie der Jugendaustausch zwischen jungen Menschen aus Benin, Deutschland, Südafrika und Tansania dazu führt, dass junge Menschen ihre Kompetenzen bewusst, aktiv und engagiert einsetzen.
Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei unterstützen.

Ihr DAJ-Team/
Engagement Global gGmbH

 
 

Themen dieser Ausgabe

 
 
 

#Mitmachen

 
 

CHAT der WELTEN

Schüler aus Deutschland chatten per Tablet. Foto: CHAT der WELTEN
 
Schüler aus Deutschland chatten per Tablet. Foto: Engagement Global
 
Der CHAT der WELTEN kurz erklärt

Der CHAT der WELTEN kombiniert Globales Lernen mit digitalen Medien. Schüler und Schülerinnen in Deutschland tauschen sich mittels onlinebasierter Kommunikation mit Schüler und Schülerinnen in Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas aus. Mitmachen können Schulklassen aller Schulformen ab der 5. Klassenstufe. Begleitet werden sie dabei von qualifizierten CHAT der WELTEN-Referenten und -Referentinnen.
    
Wie sieht ein virtueller Austausch aus?

Beim CHAT der WELTEN gibt es zwei Formen des CHATs: Schulklassen in Deutschland können entweder mit Schulklassen oder mit Fachleuten in dem jeweiligen Partnerland in Kontakt treten. Der virtuelle Austausch kann live oder zeitversetzt per Videobotschaft stattfinden.
    
Wie kann ich aus Deutschland mitmachen?

Sie können sich mit Ihrer Schulklasse oder Jugendgruppe an die zuständigen Koordinatoren wenden. Zurzeit wird der CHAT der WELTEN von zivilgesellschaftlichen Trägerorganisationen in Baden-Württemberg, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen angeboten.
Mehr Infos finden Sie hier:
Wie ein typischer Ablauf eines CHATs aussieht, erfahren Sie hier:
 

Jugendaustausch Benin

In Benin haben sich 25 Organisationen im Bereich der Jugendarbeit und im Freiwilligendienst zusammengeschlossen und ein DAJ-Netzwerk geformt. Sie alle haben zum Ziel, den Jugendaustausch zwischen Deutschland und Benin voranzutreiben. Um dieses Ziel zu erreichen, sucht die DAJ insbesondere nach Organisationen in Deutschland, die Interesse an gemeinsamen Jugendaustauschen mit Partnern in Benin haben oder bereit sind, jungen Menschen aus Benin einen Freiwilligendienst in Deutschland zu ermöglichen. Gleichzeitig sind Vereine und Gruppen in Deutschland, die bereits in einer bestehenden deutsch-beninischen Partnerschaft aktiv sind, eingeladen, sich über die verschiedenen Programme des Jugendaustauschs im Rahmen der DAJ zu informieren.
Dazu bietet Engagement Global am Samstag, den 9. März 2019, eine Informationsveranstaltung in Bonn für Interessierte und bereits Engagierte aus deutsch-beninischen Partnerschaften an. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zu Möglichkeiten des Jugendaustausches mit Partnerorganisationen in Benin erhalten Sie per Mail an:
 

Antragsfrist für Projekte bei weltwärts - Außerschulische Begegnungsprojekte im Kontext der Agenda 2030

Die Förderlinie weltwärts - Außerschulische Begegnungsprojekte im Kontext der Agenda 2030 ermöglicht Jugendgruppen aus Deutschland und aus Ländern des sogenannten Globalen Südens gemeinsame Projekte im gegenseitigen Austausch durchzuführen. Der Schwerpunkt während der Pilotphase bis Ende 2020 liegt auf der Förderung von Projekten mit afrikanischen Projektpartnern. So können junge Menschen die Weltgesellschaft gemeinsam, aktiv und nachhaltig mitgestalten. Ein Projektantrag kann nur gemeinschaftlich von einer deutschen Organisation und einer Partnerorganisation aus dem sogenannten Globalen Süden eingereicht werden. Engagement Global übernimmt bis zu 75 Prozent der Gesamtausgaben für das Begegnungsprojekt im Kontext der Agenda 2030. Projektpartnerschaften können aktuell bis zum 31. März 2019 ihre Förderanträge einreichen, wenn sie ein Begegnungsprojekt ab dem 1. Juli 2019 durchführen wollen.

Bei Interesse an einer Antragstellung berät Sie das Team weltwärts-Begegnungen im Vorfeld gerne. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Website:
 
 

#Rückschau

 
 

AU-EU Youth Cooperation Hub

Gründung des AU-EU Youth Cooperation Hub in Abidjan. Foto: AU-EU Youth Hub (2018)
 
Gründung des AU-EU Youth Cooperation Hub in Abidjan. Foto: AU-EU Youth Hub
 
Der begrenzte Zugang zu Bildung und menschenwürdigen Arbeitsplätzen sowie Umweltschutz sind Teil gemeinsamer Herausforderungen für junge Menschen aus Europa und Afrika. Dies wurde beim 5. gemeinsamen Gipfeltreffen der Afrikanischen Union und der Europäische Union (AU-EU Summit) im November 2017 in Abidjan, Elfenbeinküste, deutlich. Um die gemeinsamen Herausforderungen zu meistern und die Mitsprache von jungen Menschen Afrikas und Europas zu stärken, wurde 2018 der „AU-EU Youth Cooperation Hub“ gegründet.
Dieser Zusammenschluss verfolgt die Umsetzung der AU-EU-Jugendagenda und entwickelt innovative Ansätze und Ideen zur gemeinsamen Problemlösungen.
In der ersten Phase des Hubs sammelten junge Menschen aus Afrika und Europa Ideen zu sechs Kernbereichen, die die AU-EU-Zusammenarbeit betreffen. Dabei orientierten sie sich an der Abidjan-Jugenddeklaration sowie an der AU-EU-Jugendagenda.

Für die zweite Phase, die vom 29. Oktober bis zum 7. November 2018 stattfand, wurden unter mehr als 1.700 Bewerbungen 42 junge Experten und Expertinnen aus Afrika, Europa sowie der afrikanischen Diaspora aus 28 verschiedenen Ländern ausgewählt. Zehn Tage lang setzten die jungen Menschen ihre Ideen in tragfähige Pilotprojekte innerhalb der sechs Kernbereiche Bildung, Wirtschaft, Umwelt, Regierungsführung, Frieden und Sicherheit sowie Kultur, Sport und Kunst um.

Durchgeführt werden die Pilotprojekte von zivilgesellschaftlichen Organisationen, die im Rahmen einer EU-Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für die Jahre 2019 und 2020 ausgewählt wurden. Junge Expertinnen und Experten werden stets beratend in den laufenden Umsetzungsprozessen eingebunden. Der AU-EU Youth Cooperation Hub zielt nicht nur darauf ab, die Durchführung der ersten Pilotprojekte zu überwachen, sondern langfristig zu einem Reservoir an Fachwissen zu werden, welches die Potentiale der Hauptinteressengruppen in der weiteren Zusammenarbeit gezielt identifiziert, fördert und einbindet um soziale, politische und wirtschaftliche Veränderungen, nachhaltig herbeizuführen.
 

Jugendaustausch zum Thema „Empowerment for Climate Leadership“

Teilnehmende auf der Klimademonstration im November 2017 in Bonn während der Gruppenphase, Deutschland. Foto: Germanwatch (2017)
 
Teilnehmende auf der Klimademonstration im November 2017 in Bonn während der Gruppenphase, Deutschland. Foto: Germanwatch
 
In diesem Monat geht das zweijährige weltwärts Begegnungsprojekt „Empowerment for Climate Leadership“ (ECL) zu Ende, das von den Partnerorganisationen Climate Action Network (CAN) in Tansania und Germanwatch in Deutschland gemeinschaftlich entwickelt und durchgeführt wurde. Etwa 20 junge Erwachsene, alle bereits aktiv in NROs, aus Tansania, Indien und Deutschland, arbeiteten gemeinsam in Süd-Nord-Teams zu den Themen Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung. Die Zusammenarbeit fand digital über einen Onlinekurs, aber auch in direkten Begegnungen während der zweiwöchigen Austauschphasen in Deutschland (Bonn, zur COP23) und Tansania (Dar es Salaam) statt.

Das Projekt stand im Zeichen der Umsetzung der Agenda 2030, globale Verantwortung mit unterschiedlichen Rollen und Möglichkeiten wahrzunehmen. Es schuf neue Ansätze, um den spannenden und unabdingbar wichtigen Austausch von Menschen aus dem sogenannten Globalen Süden und aus dem sogenannten Globalen Norden mit verschiedenen Blickwinkeln und (Nachhaltigkeits-) Narrativen weiterentwickeln zu können. Die Aktivitäten reichten von Workshops und Vorträgen über Besuche bei lokalen Solarinitiativen bis zu „Citizen based Science“ Erfahrungen mit einer sogenannten MiniSASS-Untersuchung zur Wasserqualität. Die interkulturelle Auseinandersetzung zu Nachhaltigkeitsfragen bestärkte die Teilnehmenden in ihren Handlungsmöglichkeiten. Der inhaltliche Austausch wurde durch Arbeitsbausteine zu Lobbyarbeit und Persönlichkeitsentwicklung ergänzt. Unterm Strich war das Projekt erfolgreich: Dies zeigen auch die abschließenden Kommentare der Teilnehmenden, die dank des Projekts politische Ansätze im zivilgesellschaftlichem Engagement stärker anwenden und ihren alltäglichen Lebenstil kritisch überdenken und verändern wollen.

Zudem haben sich die beiden Organisationen CAN Tanzania und Germanwatch in dem partnerschaftlich beantragten, organisierten und durchgeführten Pilotprojekt in der Zusammenarbeit sehr gut unterstützt, was auf mögliche weitere Kooperationen zwischen den NROs hoffen lässt.
 

International Volunteer Day in Benin

Ehrenamtliche in Cotonou am internationalen Tag des Ehrenamtes. Foto: DAJ-Netzwerk Benin (2018)
 
Ehrenamtliche in Cotonou am internationalen Tag des Ehrenamtes. Foto: DAJ-Netzwerk Benin
 
Der Internationale Tag des Ehrenamts, der jedes Jahr am 5. Dezember auf der ganzen Welt gefeiert wird, würdigt das ehrenamtliche Engagement. In Benin wurde der Tag zum Anlass genommen, um in Cotonou den Männern und Frauen zu danken, die sich und ihr Fachwissen ehrenamtlich in die Dienste der Gemeinden einbringen. Für 2018 stand die mehrtägige Veranstaltungsreihe zum Internationalen Tag der Freiwilligen in Benin unter dem Motto „Freiwillige tragen zu resilienteren Gemeinden bei“. Auch die DAJ nahm 2018 selbst aktiv an Veranstaltungen rund um diesen Tag in Benin teil und unterstützte die Veranstalterinnen und Veranstalter vor Ort. 
Bereits am 3. Dezember 2018 fanden an der Zongo Grundschule eine Aufklärungskampagne und Aufräumaktion statt. Mülleimer wurden gespendet und Sensibilisierungsmaßnahmen zur Hygiene für die Bevölkerung durchgeführt, bei denen die Mitgliedsorganisationen des DAJ-Netzwerkes in Benin ebenfalls eingebunden waren. Am 10. Dezember 2018 folgten in Cotonou Präsentationen über die Freiwilligenorganisationen, die an den Aktivitäten vor Ort beteiligt waren. Zudem wurden die Gewinner des Wettbewerbs "Best Volunteers Awards / Tell your Story" ausgezeichnet. An Infoständen konnten sich alle Interessierten über Freiwilligenorganisationen und Aktivitäten informieren und beraten lassen. Die DAJ und ihr Netzwerk in Benin präsentierten ihre Arbeit und trugen dazu bei, die DAJ und ihre Austauschprogramme mit Deutschland unter den Mitgliedern verschiedener beninischer Freiwilligeninitiativen bekannter zu machen. 
 

Treffen der DAJ Resonanzgruppe für Engagement Global

Teilnehmende des Resonanzgruppentreffens von DAJ in Bonn. Foto: DAJ (2018)
 
Teilnehmende des Resonanzgruppentreffens der DAJ, Deutschland. Foto: Engagement Global
 
Wie wirkt die Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative in die deutsche Zivilgesellschaft hinein und welche Möglichkeiten der Verbesserung sind vorhanden? Um diese und andere Rückmeldungen zu erhalten wurde eine Resonanzgruppe für die Koordinierungsstelle der DAJ (KDAJ) bei Engagement Global ins Leben gerufen. Am 7. November 2018 kamen dazu ein Dutzend Vertreter und Vertreterinnen erstmals in Bonn zusammen, um eine zivilgesellschaftliche Perspektive in die bisherige Arbeit der DAJ beizusteuern. Die von Engagement Global berufenen Mitglieder der Resonanzgruppe kommen aus unterschiedlichen Nicht-Regierungsorganisationen in Deutschland, die Jugendaustausche mit afrikanischen Ländern betreiben und in der internationalen Jugendarbeit entwicklungspolitisch aktiv sind. Ebenso vertreten sind Ehemalige  (Alumni) und Personen aus der afrikanischen Diaspora in Deutschland. Das Ziel, die Umsetzung der Ziele der DAJ in Deutschland beratend zu unterstützen und durch Empfehlungen und Expertise zu fördern, soll durch einen offenen Dialog erreicht werden. Das neue Gremium trifft sich dazu zweimal jährlich, das nächste Mal am 19. März 2019.
 

Lenkungsausschuss der DAJ stellt Weichen für 2019

Der Lenkungsausschuss der Deutsch-Afrikanischen Jugendinitiative, Benin. Foto: DAJ (2018)
 
Der Lenkungsausschuss der Deutsch-Afrikanischen Jugendinitiative, Benin. Foto: Engagement Global
 
Voneinander lernen – das gilt in der Deutsch-Afrikanischen Jugendinitiative auf allen Ebenen. So auch im Lenkungsausschuss, der sich zweimal jährlich trifft, um die Fortschritte der Zusammenarbeit auszuwerten und sich über weitere Schritte abzustimmen. Vom 12. bis 16. November 2018 berieten die Verantwortlichen der DAJ darüber, wie der Jugendaustausch zwischen den afrikanischen Pilotländern und Deutschland weiter auszubauen ist, eine Verbesserung der Einbindung von ehemaligen Freiwilligen (Alumni) in die Vor- und Nachbereitung von Austauschen nachhaltig gestaltet werden kann und wie – unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Voraussetzungen in den jeweiligen Partnerländern – gemeinsame Qualitätsstandards für Jugendaustausche aussehen können. Ein besonderer Fokus lag auf der zukünftigen Kommunikationsstrategie der DAJ, mit der insbesondere in den afrikanischen Partnerländern mehr Aufmerksamkeit auf die Themen Freiwilligenarbeit und Jugendaustausch gelenkt werden soll. Neben dem Beschluss, sich stärker über Online-Medien zu vernetzen, wurde die Bedeutung einer klaren, gemeinsamen Botschaft bekräftigt: Jugendaustausch und Freiwilligenarbeit sind wichtige Säulen für eine globale nachhaltige Entwicklung.
 
 

#Ausblick

 
 

Kompetenzentwicklung von Jugendlichen durch Freiwilligendienst und Austausch

2019 nimmt die DAJ das Thema der Kompetenzentwicklung junger Menschen durch Freiwilligenarbeit und Austausche noch näher in den Blick. Das Interesse an dem Thema ist in jugendpolitischen Debatten aktuell besonders groß. Die Außenminister der AU und EU kündigten bei einem Treffen Ende Januar 2019 in Brüssel die Förderung einer „Kultur der Mobilität“ zwischen Jugendlichen aus Europa und Afrika zwecks der Entwicklung zukunftsfähiger Kompetenzen an.
Erstmals ernannte die Afrikanische Union im November 2018 ein AU-Beratungsgremium für Jugendfragen und eine AU-Sonderbeauftragte für Jugend.

Die neue EU-Jugendstrategie 2019 - 2027 ist unter den Schlagworten „Beteiligung, Begegnung und Befähigung“ zusammengefasst und betont die Wichtigkeit internationaler Vernetzung bei der Stärkung von Jugendlichen. Die Wildlife and Environment Society of South Africa (WESSA), Partnerorganisation der DAJ, führt 2019 mehrere Workshops durch, die das Thema auf Basis der Expertise der zivilgesellschaftlichen Partner in Deutschland und in afrikanischen Ländern analysieren. Auf der Grundlage des Ansatzes „Kompetenzen durch Austausch“ erkundet WESSA in Südafrika Connective Cities-Partnerschaften, die für den Aufbau von Kompetenzen in der nachhaltigen Wirtschaft genutzt werden können. Ziel ist dabei eine Umgebung für Jugendliche zu schaffen, die es ihnen ermöglicht, durch thematisch fokussierte Austausche gefragte Jobkompetenzen zu erwerben. Der erste Workshop hierzu wird im Frühsommer 2019 in Südafrika stattfinden.
 

Neuer Vorstand des Southern African weltwärts Network (SAwN) gewählt

Der neue Vorstand des South African weltwärts Network. Foto: SAwN (2018)
 
Der neue Vorstand des South African weltwärts Network. Foto: SAwN
 
Das südafrikanische weltwärts Netzwerk SAwN hat vom 7. bis 9. Dezember 2018 in Johannesburg eine Auftaktveranstaltung ausgerichtet. Ziele der Veranstaltung waren eine aktuelle Bestandsaufnahme des Netzwerks sowie einen Ausblick in die Zukunft zu geben. Zudem stand auf der Agenda, die eigene Rolle innerhalb der Landschaft der Freiwilligenarbeit zu definieren. Es wurde ein neuer Vorstand gewählt, der die genannten Ziele vorantreiben soll. Teilgenommen haben Partner- und Gastorganisationen aus dem südlichen Afrika, die im Freiwilligen-Bereich und insbesondere im weltwärts-Programm tätig sind. Dies betrifft aktuell die Länder Botswana, Lesotho, Mozambique, Namibia und Südafrika. Von den 200 Organisationen in der Region nahmen insgesamt 83 Vertreter und Vertreterinnen, Abgesandte der lokalen Regierung und der Zivilgesellschaft sowie potenzielle neue Aufnahmeorganisationen teil.
 

Das neue Team der Koordinierungsstelle der DAJ in Bonn

Das neue Team der Koordinierungsstelle der deutsch-Afrikanische Jungendinitiative in Bonn. Foto: DAJ (2019)
 
Das neue Team der Koordinierungsstelle der deutsch-Afrikanische Jungendinitiative in Bonn Foto: Engagement Global
 
Im Januar 2019 war der Umzug der Koordinierungsstelle der DAJ (KDAJ) von Berlin nach Bonn endgültig abgeschlossen. Das mehrheitlich neue Team, welches acht Personen umfasst, ist somit wieder vollzählig. Bedingt durch den Umzug sind eine Reihe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ersten Stunde der DAJ in Deutschland ausgeschieden. Unseren ganz besonderen Dank drücken wir ihnen an dieser Stelle für ihr Engagement noch einmal ausdrücklich aus. An dieses Engagement anzuknüpfen ist das Ziel der Neuen im Team, die dabei gerne auf die Erfahrung der am Standort Berlin verbliebenen Kollegin zurückgreifen. Jetzt gilt es, gemeinsam mit den DAJ-Partnern in den Pilotländern und in der AU, die vielfältigen Aktivitäten der DAJ bis zum Ende der Pilotphase 2020 gut umzusetzen sowie alte und neue Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Das Team der KDAJ versteht sich als Koordinierungsstelle für alle Akteure innerhalb der DAJ, als Vermittlerin und als Ideengeberin für die qualitative und quantitative Weiterentwicklung der DAJ. Außerdem berät das KDAJ-Team das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zu den Themen Jugendaustausch und Freiwilligendienste mit afrikanischen Ländern auf Basis der UN-Agenda 2030 und der AU-Agenda 2063.
 
 

Die Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative

Die DAJ fördert den Ausbau von Jugendaustausch zwischen Deutschland und afrikanischen Ländern, quantitativ und qualitativ. Dabei baut sie auf Bestehendem auf und zielt auf die Stärkung der Zivilgesellschaft. Die DAJ arbeitet dialogorientiert, partizipativ und kooperativ. Sie zielt darauf, eine Struktur für gleichberechtigte Partnerschaften zwischen Deutschland und afrikanischen Ländern aufzubauen. Sie ist eine Fokussierung und politische Schwerpunktsetzung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die Koordination liegt bei Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen.
 
 

Kontakt

Engagement Global gGmbH
Koordinationsstelle Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative


Telefon: +49 30 25482 110 | Fax: +49 30 254 82 359
daj.engagement-global.de
daj@engagement-global.de

 

Impressum

ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH
Service für Entwicklungsinitiativen

Telefon: +49 228 20717-0 | Fax: +49 228 20717-150
info@engagement-global.de
www.engagement-global.de

Sitz der Gesellschaft: Bonn
Tulpenfeld 7, 53113 Bonn

Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Dr. Jens Kreuter
Handelsregister: Amtsgericht Bonn: HRB 19021
Umsatzsteueridentifikationsnummer (USt-IdNr): DE280482195

Verantwortlich für den Inhalt: Ulrike Mann
Redaktion: Karina Heinz, Freddy Ndongbou Nkenglifak, Barbara Scharfbillig, Peris Wanjiru Njehiah 

Hinweise zum Datenschutz

Um sich von diesem Newsletter abzumelden, klicken Sie bitte auf den nachfolgenden Link:
Vom DAJ-Newsletter abmelden

 
 
 
In Kooperation mit der Kommission
der Afrikanischen Union
 
 
 
Koordiniert von
 
 
In Kooperation mit
 
 
 
Implementierungspartner
 
 
 
 
</center>
                                                           
</body> </html>