Winifred Hanke: Erfahrungen dieser Art müssen wir alle selbst machen. Eine Initiative wie die DAJ ist jedoch eine tolle Chance, ein entsprechendes Netzwerk zu fördern und eine Kommunikationsplattform zu schaffen, auf der die verschiedenen Akteure im Jugendaustausch zusammenkommen, sich austauschen und gemeinsam weiterentwickeln können.
Wichtig ist es, so meine Meinung, in diesem Kontext vor allen Dingen auch der Jugend eine Stimme zu geben – junge Menschen, die interkulturelle Erfahrungen gemacht haben, diese mit anderen teilen und zu Wort kommen zu lassen. Wenn es darum geht, globale Gleichheit und eine partnerschaftliche Zukunft zu schaffen, ist die Jugend unser größtes Potenzial. Sie gilt es entsprechend zu stärken und zu mobilisieren. Durch Transparenz einerseits, aber auch durch konkrete Möglichkeiten, interkulturelle Erfahrungen zu machen. So lernen junge Menschen, Verantwortung zu übernehmen für eine positive Gestaltung unserer Zukunft.