In der ersten Märzwoche 2020 hat eine Partner-Matching-Konferenz in Johannesburg stattgefunden. Mit dem Ziel zukünftig gemeinsam Jugendaustauschprogramme durchzuführen, kamen dreißig Organisationen aus Deutschland und Südafrika zusammen, um sich zu vernetzten und verschiedene Möglichkeit einer internationalen Partnerschaft zu erörtern.
Die Konferenz wurde in Zusammenarbeit mit WESSA, AGYI-Implementierungspartnerorganisation in Südafrika, mit der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ), mit der Deutschen Sportjugend (dsj), Engagement Global sowie mit der Deutschen Gesellschaft Internationaler Zusammenarbeit (GIZ) durchgeführt. In der Organisationsphase der Konferenz wählte WESSA 15 Organisationen aus Südafrika für die Teilnahme an der Konferenz aus. Die BKJ und die dsj wählten ihre 15 deutschen Pendants aus. Die potentiellen Partnerorganisationen wurden auf der Grundlage ihrer Schwerpunktbereiche zusammengeführt, um eine erfolgreiche und langfristige Partnerschaftsanbahnung zu unterstützen.
Während der Woche nahmen die Organisationen an Workshops teil, die den Aufbau von Partnerschaften fördern sollten. Dabei wurden insbesondere verschiedene Optionen zur Erbringung des Eigenanteils der Partnerorganisation von 25% bei Projektfinanzierung, diskutiert. Durch die Präsenz von Engagement Global hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, Fragen zu den verschiedenen Austauschformaten von Engagement Global zu stellen. Außerdem nahmen die sie die gemeinsame Zeit zum Anlass, sich ergänzende Austauschformate auszudenken, die ihren gegenseitigen Bedürfnissen, entsprechen würden.
Die Partner-Matching-Konferenzen sind die ersten ihrer Art. Sie ermöglichen Organisationen der internationalen Jugendarbeit aus allen teilnehmenden Ländern persönliche Treffen, um gemeinsam einen Plan für das Engagement ihrer Jugend auszugestalten. Dieser Plan soll allen Organisationen in ihren jeweiligen geografischen Kontexten gleichermaßen zugutekommen. Zudem bieten die Konferenzen den angereisten Organisationen den Rahmen, im Laufe der Konferenz ihre Partner vor Ort zu besuchen, um ihren Kontext real mitzuerleben und besser zu verstehen. Die Konferenzen wurden bisher in Tansania und Benin veranstaltet.