Die von IJAB, der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit, und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ) initiierte Konferenz „Perspektiven Global erweitern“ am 30. und 31. Oktober 2019 in Köln trug dazu bei, das Vertrauen zwischen Akteuren aus Deutschland und aus Partnerländern des Globalen Südens zu fördern und somit langfristige Partnerschaften zu ermöglichen. Auch wurde klar: Nichts ermöglicht eine intensivere Lernerfahrung über Kontinente hinweg besser als die persönliche Begegnung.
Im Rahmen des Programms „jugend.kultur.austausch global“ unterstützt die BKJ seit 2017 Akteure der Kulturellen Bildung, weltwärts Begegnungsprojekte zu planen, dafür Fördermittel zu beantragen und sie durchzuführen. Die über zwei Jahre laufenden Vorhaben werden in enger Zusammenarbeit vor allem mit Partnerorganisationen aus Ländern Afrikas konzipiert und umgesetzt.
Neben einer Hin- und Rückbegegnung gehören auch die intensive Vor- und Nachbereitung von Begegnungsphasen sowie die aktive thematische Weiterarbeit dazwischen dazu. Ziel ist, dass die Partnerorganisationen fair und gleichberechtigt zusammenarbeiten und gegenseitiges Vertrauen aufbauen können. Deshalb will die BKJ auch über die Projektlaufzeit von „jugend.kultur.austausch global“ hinaus als Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung und Globales Lernen die Akteure der Kulturellen Bildung in Deutschland und in den Ländern des Globalen Südens langfristig unterstützen.
Bei der Konferenz „Perspektiven global erweitern“ diskutierten Akteure aus den Bereichen Begegnungsprogramme und Freiwilligendienste, wie die drei Bereiche Internationale Jugendarbeit, entwicklungspolitische Bildungsarbeit und Kulturelle Bildung noch besser zusammenwirken können.