Vom 23. bis 25. Oktober 2019 haben die Kommission der Afrikanischen Union (AUC) und das Freiwilligenprogramm der Vereinten Nationen (UNV) mit Unterstützung des GIZ-Unterstützungsprogramms für die Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative (DAJ) und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) gemeinsam ein Volunteer-Forum zur Förderung von Freiwilligenarbeit und Austausch in Afrika im Rahmen der Agenda 2063 (der Afrikanischen Union) und der Agenda 2030 (der Vereinten Nationen) in Kigali, Ruanda organisiert.
Mehr als 75 Teilnehmende aus dem Globalen Süden (Afrika, Lateinamerika, Südostasien) diskutierten rund um die zwei Hauptthemen des Forums.
- Zukunftsorientierte Gedankenansätze für das anstehende UN Global Technical Meeting zu „Reimagining Volunteerism for the 2030 Agenda“ sowie Prüfung der Belege und Daten zu (formeller und informeller) Freiwilligenarbeit in Afrika; Betrachtung des Beitrags von Freiwilligenarbeit zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDG); Information über Modelle und verschiedene Ansätze zur Erfassung von Freiwilligenarbeit und ihren Auswirkungen.
- Beurteilung und Validierung des Fortschritts bei der Einrichtung einer Austauschplattform für Volunteer-Wissen durch das AU Continental Volunteer Linkage Forum: Schwerpunkte waren die Validierung der vorgeschlagenen kontinentalen Volunteer-Standards zur Festlegung von Mindestdefinitionen für Freiwilligenarbeit in Afrika, die Valdierung des Prototyps der Continental Volunteer Linkage Platform (VLP) zur Erfassung der Freiwilligeninitiativen auf dem Kontinent und die Verabschiedung der Steuerungsmechanismen für die VLP auf nationaler, regionaler und kontinentaler Ebene. Bei dem Forum hatte eine breite Palette an Akteuren, wie Vertreter und Vertrerinnen von Mitgliedsstaaten, mit Freiwilligen arbeitende Organisationen, regionale und subregionale Institutionen, die Zivilgesellschaft, die Privatwirtschaft, akademische Vertreter und Vertreterinnen sowie Freiwillige und junge Menschen, Gelegenheit zum Netzwerken, zur Förderung von Peer-Learning und Wissensaustausch und zum Aufbau von Partnerschaften.