Um die Qualität und die Quantität des deutsch-afrikanischen Jugendaustausches zu stärken, baut die Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative (DAJ) auf Bestehendem auf und arbeitet eng mit Fachorganisationen, Trägern und Verbänden der deutschen und afrikanischen Zivilgesellschaft zusammen.
Damit die Perspektiven der deutschen Zivilgesellschaft aufgenommen und die Konzeption und Umsetzung von DAJ Aktivitäten beratend begleitet werden, wurde die Resonanzgruppe der Koordinierungsstelle der DAJ (KDAJ) gegründet. Mitglieder der Gruppe sind die strategischen Partner Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) und Deutsche Sportjugend (DSJ) sowie die zivilgesellschaftlichen Partner der Engagement Global-Austauschprogramme, wie zum Beispiel die weltwärts Interessensverbände und das ASA Alumni Netzwerk.
Des Weiteren sind die entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen Germanwatch e.V. und bridge_it! e.V. vertreten, sowie das Landesnetzwerks von Migrantinnen und Migranten in Brandenburg (NEMiB). Ferner stellen die Austauschprogramme zwei Mitglieder und die Koordinierungsstelle der DAJ ein Mitglied.
Ziel der Resonanzgruppe als Arbeitsgremium ist es, vertrauensvollen und gleichberechtigten Fachdialog aller Mitglieder zu ermöglichen, um die Umsetzung der DAJ-Ziele kritisch zu begleiten und durch Empfehlungen und Expertise zu fördern. Dies beinhaltet auch, dass die Resonanzgruppe regelmäßig über die Entwicklungen in der afrikanischen Partnerstruktur informiert wird.
Die Beratungsergebnisse der Resonanzgruppe fließen in die weitere Bearbeitung von Themen und Aufgaben durch die Koordinierungsstelle DAJ ein und sollen bei Bedarf in den internationalen Lenkungsausschuss und Partner Treffen eingebracht werden. Das erste der halbjährigen Treffen fand am Mittwoch, 7. November 2018, in Bonn statt und behandelte die zukünftige Arbeitsweise der Resonanzgruppe sowie das Monitoring und Evaluierung Framework.
Außerdem wurden die thematischen Schwerpunkte vorgestellt, welche an die Koordinierungsstelle DAJ herangetragen wurden. Hier kristallisierte sich insbesondere Inklusion als wichtiger inhaltlicher Schwerpunkt heraus. Die Einbindung der Diaspora, sowie die Ergebnisse des Lenkungsausschusses und Partner Meetings, welches im November 2018 in Benin stattfand, sollen bei dem nächsten Resonanzgruppentreffen im März 2019 diskutiert werden.