Der dritte und letzte Stakeholder-Workshop der Deutsch-Afrikanischen Jugendinitiative in den afrikanischen Pilotländern fand vom 24. bis zum 26. Juli 2017 in Johannesburg, Südafrika statt. Die Wildlife and Environment Society of South Africa (WESSA) hatte zum Workshop verschiedene Stakeholder eingeladen, darunter Regierungsvertreter aus Südafrika und Deutschland sowie Vertreterinnen der Afrikanischen Union (AU) und die beiden DAJ-Kooperationspartner aus den Pilotländern Benin und Tansania: die Young Beninese Leaders Association (YBLA) und die Tansania Youth Coalition (TYC) waren vor Ort.
Wie bei den anderen beiden Stakeholder-Workshops, die 2016 in Benin und Tansania stattgefunden haben, war das Ziel die Akteure stärker zu vernetzen und die afrikanische Partnerstruktur in den drei Pilotländern der DAJ aufzubauen.
Prudence Ngwenya Nonkululeko, Leiterin der Jugendabteilung in der AU und Phetole Seodi von der National Youth Development Agency (NYDA) vertraten mit ihren Vorträgen die Standpunkte der AU und der südafrikanischen Regierung. Sie betonten den politischen Willen zur Unterstützung der DAJ -Ziele. Gleichzeitig riefen sie dazu auf die Stärken und Schwächen innerhalb der Partnerschaft zu identifizieren.
Die Alumni-Vertretung von ASA, ENSA und weltwärts wertete die Austauscherfahrung überwiegend positiv. Sie hielten jedoch fest, dass mehr für die Teilnahme von Südfreiwilligen getan werden sollte. Durch mehr Angebote von Vorbereitungsseminaren und Follow-up-Workshops zur Nachbereitung soll der Austausch zukünftig besser strukturiert und unterstützt werden. Alle Teilnehmenden des Workshops waren sich einig: Für einen besseren partnerschaftlichen Austausch zwischen den afrikanischen Ländern und Deutschland soll zukünftig der Dialog weiter fortgesetzt werden.
Zudem sollen konkrete Bereiche definiert werden, in denen die UN-Nachhaltigkeitsziele umgesetzt werden können, mit Fokus auf dem Ziel 17 zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit. Wichtig ist dabei die lokalen Gegebenheiten und Bedürfnisse im Pilotland Südafrika zu berücksichtigen und die Qualität im Jugendaustausch zwischen Deutschland und Südafrika nachhaltig zu verbessern.