Das Entscheidungsgremium der Deutsch-Afrikanischen Jugendinitiative tagte von Donnerstag, 2. Mai, bis Samstag, 4. Mai 2019 im Hotel Centro Residence in Bonn.
Vertreter der DAJ-Implementierungsorganisationen aus Benin, Tansania und Südafrika berieten zusammen mit Vertretern des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und Engagement Global über die Entwicklung und Strategie der DAJ. Im Fokus standen Maßnahmen für die zweite Jahreshälfte 2019.
Das Treffen des Lenkungsausschusses diente zudem auch dazu, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Weiterhin wurden Themen wie Innovationsfonds, Kommunikation, Traineraustausch, Alumni-Engagement, kompetenzbasierter Austausch, Partnersuche und Nachhaltigkeit diskutiert und die nächsten Schritte vereinbart. Im Rahmen von kurzen Workshops wurde die Frage „Was ist ein guter Jugendaustausch?“ thematisiert.
Die Organisationen Ecoselva und die Zertifizierungsagentur Quift teilten ihre Expertise im Qualitätsmanagement mit Freiwilligendiensten und Jugendaustausch. Die Teilnehmerinnen des Lenkungskreises stellten dabei fest, dass der Qualitätsprozess ein Bottim-Up Ansatz ist und einen stetigen Dialog zwischen den Partnern, die den Austausch organisieren, erfordert. Jeder Partner sollte zunächst eigene Qualitätsstandards entwickeln, bevor ein Austausch stattfindet, um gemeinsam bilaterale Standards zu diskutieren. Das DAJ-Netzwerk in Benin ist aktuell dabei, ein eigenes Qualitätsmanagement-System zu entwickeln und hofft, dies bis Ende 2019 einzuführen.