Einen Tag ist es her, dass Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller und Dr. Martial De-Paul Ikounga, Kommissar für Personalwesen, Wissenschaft und Technologie bei der Afrikanischen Union, den offiziellen Startschuss für die Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative gegeben haben. Den Auftakt haben Partner aus 15 afrikanischen Ländern genutzt, um sich fachlich auszutauschen.
Aus den Diskussionen und Fachveranstaltungen des Auftaktes am 30. Juni hatten sich vier Themen herauskristallisiert: Stärkung gleichberechtigter Partnerschaften, mehr Kooperationen im Wissensaustausch, Visabestimmungen und außerschulischer Austausch. Diese Themen wurden am 1. Juli 2016 dann in Fachforen weiter bearbeitet, teils an konkreten Beispielen wie der Partnerschaft Ruanda-Rheinland-Pfalz oder der Arbeit des EduNeC, eines Bildungsnetzwerkes im deutsch-kamerunischen Austausch.
Prudence Ngwenya Nonkululeko von der Jugendabteilung der Afrikanischen Union (AU) hat die möglichen Synergien bei der Umsetzung der Afrikanischen Jugend Charta betont, die diese neue Initiative bieten: Sie bestärkte junge Menschen, ihre Chancen gut zu nutzen durch Austausch und Weiterbildung und dankte den in der DAJ engagierten Organisationen.